ZMK – Sanierung der Parodontologie

ZMK – Sanierung der Parodontologie

Die Parodontologie des Universitätsklinikums Münster ist Teil des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und die größte Fachklinik dieser Art in Deutschland. Sie bietet Patienten das gesamte Spektrum der nicht-chirurgischen und chirurgischen Parodontitistherapie. Die Diagnostik und Behandlung der Patienten erfolgt seit Mai 2013 in sanierten Bereichen.

Projektdaten

Standort
Albert-Schweitzer-Campus
Inbetriebnahme
Mai 2013
Nutzfläche
625 m²
Bruttofläche
805 m²
Bruttorauminhalt
1.718 m³
Investitionskosten
ca. 700.000 Euro
Ansprechpartner
Dagmar Arentz

Das Raumprogramm des Behandlungsbereichs ergab in der architektonischen Umsetzung eine weitest gehende Übernahme der bestehenden Strukturen mit einer Nutzgröße von netto 625 m², bestehend aus Anmeldungen, Büros, Wartezonen, Ver- und Entsorgungsräumen, einem Röntgenbereich, Lagerflächen allgemeiner Art und für Sterilgut, einem Besprechungsraum sowie sieben Behandlungsräumen und siebzehn Behandlungsboxen.

Neben der notwendigen, funktionalen Zuordnung der Räume für einen effizient funktionierenden Behandlungsbereich galt es eine ästhetische Lösung zu erarbeiten, die zudem ein Höchstmaß an Übersicht und Orientierungsmöglichkeit sowie das Gefühl gewahrter Diskretion für den Patienten schafft.

Formale Anforderung an die Innenarchitektur der Parodontologie war eine geradlinige, der Moderne verpflichtete Form-, Farb- und Materialsprache, die dazu allen Ansprüchen an Hygiene, Ergonomie und Arbeitsstätten genüge tut und dem Patienten ein freundliches und hochwertiges Ambiente bietet.

Das Resultat ist ein Behandlungsbereich, der die Nutzeranforderungen auf eine neue und anspruchsvolle Weise umsetzt. Hauptgegenstand des Gestaltungskonzeptes stellen die Trennwandelemente und Wände der Behandlungsräume und Einzelbehandlungsboxen dar. Im Wesentlichen wurde eine neue Stahl-Glasarchitektur unter Verwendung der bestehenden Stahlunterkonstruktion errichtet; je nach Nutzeranforderung sind die Funktionseinheiten mit Ganzglasschiebetüren versehen. Ausstattungsgegenstände wie medizinisches Dentalmobiliar und Arbeits- und Projektionsmonitore sind in das Gesamtgefüge der einzelnen Behandlungszonen integriert. Die Detailumsetzung und das Material- und Farbkonzept geben der Einrichtung eine signifikante und unverwechselbare Raumästhetik.

Die Wartezone für die Patienten ist durch ihre transparente Wandausbildung als Ganzglaskonstruktion für den Patienten unmittelbar ersichtlich und schafft durch ein großes Aquarium und den Blickkontakt in die Praxisumgebung eine für diesen Bereich gewünschte Kurzweiligkeit.

Zu den eingesetzten Materialien gehört als Bodenbelag ein hellgrauer PVC-Belag. Glas kommt in transparenter oder blau-farbiger Variante zur Ausführung, Blechpaneele erhalten eine weiße oder hellblaue Lackoberfläche. Türen und Teilen des Innenausbaus ist ein weißer HPL-Schichtstoff zugewiesen.

   

Kontakt

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