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Spatenstich für Forschungscampus Ost: Gesamtinvestition von 200 Millionen Euro

Gemeinsamer Ort für interdisziplinäre Forscherteams in unmittelbarer Nähe zu den Patienten / MedForCe (Medizinisches Forschungs-Centrum) und BBIM (Body & Brain Institute Münster) bilden östliches Eingangstor zum Campus der Universitätsmedizin

Münster (mfm-ukm/ks). „Mit dem heutigen Anlass wird ein jahrelang gehegter Traum der Universitätsmedizin Münster wahr: Es entstehen an zentraler Stelle neue, hochmoderne Forschungskapazitäten, in denen interdisziplinäre Teams und Spitzenforscher der Medizinischen Fakultät hervorragende Bedingungen vorfinden werden – zum Wohle der Patienten am UKM und weltweit.“ So kommentierte der Dekan der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Prof. Frank Ulrich Müller, in seiner Rede den ersten Spatenstich für den künftigen Forschungscampus Ost. Mit dem symbolischen Akt starten offiziell die Bauarbeiten am Coesfelder Kreuz – mit denen ein neues östliches Eingangsportal zum Campus der Universitätsmedizin Münster entstehen wird.

 

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Forschungscampus Ost: Ab sofort ist die Domagkstraße am Abzweig Rishon-Le-Zion-Ring gesperrt

Ab sofort ist die Domagkstraße am Abzweig Rishon-Le-Zion-Ring gesperrt. Hintergrund: Die komplette Baustelle Forschungscampus führt über die nun gesperrte Straße.

Ein wichtiger Hinweis an alle Autofahrer: Achten Sie bitte auf die Parkverbots-Schilder. Die Domagkstraße wird nach Errichten des Bauzaunes noch beengter sein. Meiden Sie mit dem Auto deshalb den Bereich.

Als Parkersatz steht unter anderem das Parkhaus Coesfelder Kreuz zur Verfügung.

Der Sicherheitsdienst hat seine Kontrollrunden bereits auf das Gebiet bis zum Parkhaus ausgedehnt. Ein zweiter wichtiger Hinweis: Sollten Sie notfallbedingt zwischen 24 – und 5.30 Uhr Ihr Auto aus dem Parkhaus fahren müssen, wenden Sie sich bitte an den UKM-Sicherheitsdienst unter T 0251-83 50000
 

Die Öffnungszeiten: 
Montag – Freitag von 5.30 bis 24.00 Uhr

Anfahrtsadresse:
Parkhaus P&R Coesfelder Kreuz
Domagkstraße 61, 48149  

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Die UKM IM liefert ausgezeichnete Qualität

Die UKM Infrastruktur Management GmbH übernimmt mit ihren Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus der Gebäude und Einrichtungen sowie der Weiterentwicklung der Infrastruktur des UKM eine besondere Verantwortung. Um dieser gerecht zu werden, wurde ein Qualitätsmanagementsystem implementiert, das im Herbst 2016 erstmalig erfolgreich zertifiziert wurde.

Drei Jahre später konnte die nötige Re-Zertifizierung aller drei zugrundeliegenden Managementnormen (DIN EN ISO 9001:2015, DIN EN ISO 13485:2016 und DIN EN ISO 50001:2011) erreicht werden. Dazu wurde das bestehende Managementsystem durch die zwei Zertifizierungsgesellschaften „VQZ Bonn GmbH“ und „AGQS Qualitäts- und Umweltmanagement GmbH“ auditiert. In den verschiedenen Bereichen des Unternehmens wurden an zwei Tagen durch vier Auditoren Interviews und Stichproben durchgeführt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in den Begehungen von den Auditoren ausnahmslos positive Rückmeldungen erhielten. Dies ist unter anderem einer stetigen Weiterentwicklung unseres Managementsystems in den letzten Jahren und des Engagements aller Beschäftigten der UKM IM zu verdanken“, bedanken sich die verantwortlichen Qualitätsmanager Lukas Günter (Qualitätsmanagementbeauftragter), Rieke Hübner (Assistenz Qualitätsmanagement), Katharina Höfer (Assistenz QM), Antonia Thomsen (studentische Hilfskraft) für die konstruktive und vertrauensvolle Mitarbeit.

Zu den Zertifikaten der VQZ Bonn GmbH
Zu den Zertifikaten der AGQS Qualitäts- und Umweltmanagement GmbH

Mehr Licht und Raum für Patienten am UKM

„Außen glänzen die Türme in strahlendem Weiß, innen fehlt uns aber der Platz, um auch hier die Sanierung schnell voranzutreiben“, bringt der Kaufmännische Direktor des UKM (Universitätsklinikum Münster) Dr. Christoph Hoppenheit das Dilemma auf den Punkt, in dem die Uniklinik derzeit baulich steckt. „Indem wir die geplante Erweiterung auf der Nordseite der Türme jetzt forcieren, können wir auch den dringlich nötigen Innenausbau des Zentralklinikums vorantreiben“, so Hoppenheit.

Der zukünftige Erweiterungsbau ist schon sehr lange in den Köpfen der Bauver-antwortlichen der UKM-Tochter UKM Infrastruktur Management GmbH (UKM IM): Es stellt die zentrale Erweiterung des Medizin-Campus dar, die in der Mas-terplanung 2028 festgeschrieben ist. Auf dem Gelände des heutigen UKM-Parkdecks soll ein Gebäudekomplex mit Hubschrauberlandeplatz entstehen – vor allem aber auch ein Eingangsportal für Patienten und Besucher, das den Namen auch verdient. Bereits 2016 hatte das Architekturbüro ingenhoven architects einen städtebaulichen Wettbewerb für eine nördliche Erweiterung des Zentralkli-nikums gewonnen. Diese Entwürfe wurden auf die aktuellen Bedürfnisse der Universitätsmedizin Münster angepasst. 

Konkret bedeutet die Überarbeitung für die Patienten des Uniklinikums: Unter anderem Bereiche wie Chirurgie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Dermatologie können zentraler auf dem Medizin-Campus angesiedelt werden. Das heißt, im Blick der Architekten und Bauprojektleiter ist die Optimierung der Erreichbarkeit der einzelnen Bereiche, die Funktionalität und eine intuitive Wegeführung. So viele Flächen wie möglich sollen außerdem begrünt werden und so viel Licht wie möglich soll in den Erweiterungsbau zugunsten der Aufenthaltsqualität für Besucher und Patienten fließen. 
Die nördliche Erweiterung soll voraussichtlich in einzelnen Abschnitten realisiert werden: Als erste Maßnahme muss zunächst Ersatz für das jetzige UKM-Parkdeck geschaffen werden. Dafür soll der Wertstoffhof, der sich dort derzeit befindet, als Wertstoffhalle südwestlich des Zentralklinikums verlagert werden und zwar nach den aktuellen Ansprüchen der Nachhaltigkeit. 

Diese Vorüberlegungen sind jetzt dem Stadtplanungsausschuss vorgestellt worden (21.11.2019). „Die Stadt begrüßt das Großprojekt der Uniklinik sehr. Es ist wichtig, dass die Universitätsmedizin Münster für Patienten aus dem gesamten Münsterland und darüber hinaus nicht nur fachlich und technisch, sondern auch infrastrukturell auf dem neuesten Stand ist. Stadt, Hochschulen und UKM arbeiten bei der Entwicklung der Wissensquartiere als Bündnispartner eng zusammen“, kommentiert Stadtbaurat Robin Denstorff die UKM-Pläne. 

Zur Frage der Finanzierung ist man mit dem Land Nordrhein-Westfalen im Gespräch.

Kontakt

UKM Infrastruktur Management GmbH
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude D5
48149 Münster Tel: +49 251 83 46269
Fax: +49 251 83 45380
Internet: www.ukm-im.de
Mail: info(at)­ukm-im(dot)­de